Häufig gestellte Fragen

FAQ - Häufig gestellte Fragen

Werden auch Kinder behandelt?

Nein, Kinder können leider nicht behandelt werden.        
Die Behandlung von Kindern muss bestimmte  Voraussetzungen hinsichtlich der Größe und Ausstattung der Räumlichkeiten erfüllen, z.B.  kindgerechte Spiele und Therapiematerialien. Auch die therapeutisch-pädagogischen Konzepte, Fort- und Weiterbildungen unterscheiden sich stark für Kinder und Erwachsene.

Erwachsene mit neurologisch bedingten Sprach- und Sprechstörungen, wie sie typischerweise nach Schlaganfällen, Hirnblutungen, Schädel- Hirn-Traumata oder durch Parkinsonerkrankungen, Multiple Sklerose und Hirntumore auftreten.

Die Länge der Therapiestunde ist von der ärztlichen Verordnung abhängig.
Als empfehlenswert haben sich bei Sprachtherapie und kognitivem Training mindestens 60 Min. erwiesen.
Bei Störungen des Sprechens 45 -60 Min.
Bei allen anderen Arten von Behandlungen  30 – 45 Min.

Die Häufigkeit ist von der Schwere der Einschränkungen abhängig, sowie von Ihrer Belastbarkeit, Ihren Zielen, der Phase und Länge Ihrer Erkrankung. Wir bestimmen gemeinsam die Häufigkeit, die für Sie hilfreich ist und Ihnen guttut.

Nein. Es können nur Privatpatienten und Selbstzahler behandelt werden.
Weitere Infos siehe unter Honorar.

Die sprachsystematische Therapie ist wichtiger und grundlegender Teil der Aphasie-Therapie. Sie dient zur Wiedererlangung grundsätzlicher, sprachlicher Strukturen. Dazu gehören u.a. der Aufbau des Wortschatzes, die richtige Bildung von Worten, das Wiedererlenen grammatischer Strukturen, nicht nur beim Sprechen und Schreiben, sondern auch beim Verstehen und Lesen.


Die Spannbreite der zum Einsatz kommenden Übungen ist sehr groß. So kann bei manchen Menschen schon die richtige Bildung einzelner Worte, bei anderen erst die Grammatik und Satzbildung betroffen sein.


Durch gezielte Diagnostik werden die jeweiligen Therapieschwerpunkte ermittelt und entsprechend behandelt.

Zu den kognitiven Funktionen werden beispielsweise die Bereiche Aufmerksamkeit, Arbeitsgedächtnis, Konzentrationsfähigkeit, aber auch Flexibilität und Umstellungsfähigkeit im Denken gezählt. Sie werden mit Übungen und Materialien, die sprachlicher und nicht-sprachlicher Natur sein können, trainiert.  Sie führen neben den Verbesserungen in den genannten Bereichen auch zu Fortschritten bei sprachlichen Schwierigkeiten und Kommunikationsproblemen.

Die Wirksamkeit des Trainings nach Dr. Franziska Stengel ist wissenschaftlich bewiesen und als Therapiemethode anerkannt.

  • Das soziale Umfeld (Verwandte, Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen) kann in den Therapieprozess einbezogen werden. Sofern es von der Patientin, dem Patienten gewünscht wird und hilfreich ist.

  • Wichtig für den Therapieverlauf sind ebenso Gespräche zur Unterstützung  der Krankheitsverarbeitung

  • Auch eine Unterstützung bei der Wiedereingliederung in das Berufsleben kann Teil der Therapie sein.
WICHTIG:  Es findet keine Beratung zu finanziellen oder behördlichen Themen oder Problemen statt. (wie z.B. Beantragung von Leistungen,  Antragstellungen u.ä.)
  • Die Therapie findet in Einzelsitzungen statt. Auch Gruppentherapie ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

  • Vorrangig in den Praxisräumlichkeiten. Ein Training in alltäglichen Situationen, ein sog. in vivo Training, wie Einkaufen, Bankbesuchen o.ä. ist ebenfalls möglich, wenn es therapeutisch sinnvoll erscheint und gewünscht wird.
Begleitend zu den Therapieterminen ist ein Eigentraining im häuslichen Umfeld mittels vertiefender oder ergänzender Therapiematerialien, auch computergestützt, denkbar.

Kontaktieren Sie mich gerne bei weiteren Fragen oder wenn Sie einen Termin vereinbaren möchten.

Telefon

0201/789 312

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